Der Mensch entwickelt sich nicht, indem er eine fremde Vorstellung von Vollkommenheit nachahmt. Entwicklung beginnt dort, wo er sich selbst ohne Ausflucht erkennt: seine Kraft, seine Ängste, seine inneren Bilder und die Richtung, die er tatsächlich gewählt hat
Erkennen, was wirkt
Viele Entscheidungen entstehen aus alten Bildern, ohne dass das Uhane ihren Ursprung kennt. Selbsterkenntnis bedeutet, diese Kräfte sichtbar zu machen. Was erkannt ist, verliert den Zwang, sich ständig im Verborgenen zu wiederholen.
Die Selbste zusammenführen
Ein Ziel trägt nur dann, wenn Verstand, Gefühl und geistige Ausrichtung zusammenwirken. Entwicklung ist deshalb keine Leistung eines einzigen Teils. Sie ist die wachsende Einheit des ganzen Menschen.
Erkenntnis verlangt Veränderung
Wer etwas Wesentliches erkannt hat, kann nicht auf Dauer so handeln wie zuvor. Eine neue Wahrheit sucht eine neue Form: in Worten, Beziehungen, Gewohnheiten und Entscheidungen. Daran wird sichtbar, ob eine Einsicht nur interessant oder wirklich lebendig geworden ist.