Gefühle sind im Huna weder Störung noch absolute Wahrheit. Sie sind eine Sprache des Unihipili. In ihnen sprechen Erinnerungen, Bedürfnisse, Warnungen und alte Bindungen, oft lange bevor der bewusste Verstand einen Zusammenhang erkennt
Zuhören, bevor man urteilt
Ein Gefühl will zuerst wahrgenommen werden. Wo sitzt es im Körper, welches Bild gehört dazu, welche Erinnerung klingt an? Diese Fragen öffnen einen Zugang, ohne das Gefühl zum alleinigen Herrn der Entscheidung zu machen.
Nicht jedes Gefühl gehört zur Gegenwart
Eine heutige Begegnung kann eine sehr alte Reaktion wecken. Dann ist die Stärke des Gefühls größer als der sichtbare Anlass. Wer diesen Unterschied erkennt, beginnt hinter die Oberfläche zu sehen und kann die eigentliche Bindung klären.
Uhane gibt die Richtung
Das bewusste Selbst hört zu und entscheidet. Es verurteilt das Gefühl nicht, folgt ihm aber auch nicht blind. Die Zusammenarbeit der Selbste entsteht, wenn Gefühl, Erkenntnis und gewählte Handlung eine gemeinsame Richtung finden.